26.04.2012

Ein kleiner Nachtrag



Wie versprochen, hier nun der Nachtrag zum Thema Ernährung. Und da ich angehalten worden bin, etwas ausführlicher über meine bisherigen Ergebnisse zu sprechen, gibt's diese im Anschluss gleich dazu. :)

Ich habe es ja im vorigen Post schon angedeutet, dass ich mich schon relativ lange mit dem Thema Ernährung beschäftige. Was nicht unbedingt heißen soll, dass ich seit jeher konsequent Vollkornbrot mit Gurke esse. Sondern, dass es mich schon viele Jahre lang beschäftigt, was gesund eigentlich bedeutet und wie sich das in der Umsetzung gestaltet. Zum einen ist das entschieden gesagt Auslegungssache - und ganz abhängig davon, welche Maßstäbe man für sich setzt und welche Dinge man überhaupt essen mag. Hier zumindest einige Gedanken "nach meinem Geschmack". ;)

Meines Erachtens ist die Vielseitigkeit des Essens, die richtige Balance zwischen allem und das Interesse an Neuem das A und O der viel bequatschen ausgewogenen Ernährung. Ich bin überzeugt, dass diese Einstellung schon einen guten Wegbereiter für eine ordentliche Ernährung darstellt. Mit "vielseitig" meine ich natürlich nicht Pommes, Wedges und Baked Potatoes - sondern die Abwechslung zwischen Fleisch, Gemüse, Obst, Getreide- und Milchprodukten und allem anderen, das es im Handel gibt (keine Fertigprodukte ;)).


Als ebenso wichtig empfinde ich die Portionsmenge. Leider habe ich früher oft den Fehler gemacht, mir als einzige Esserin viel zu viel zu kochen. Nicht nur, dass man dann meist mehr isst, als man eigentlich müsste, es bleiben Reste für den nächsten, wenn nicht sogar übernächsten Tag - das braucht kein Mensch. Deshalb versuche ich wirklich, nur das zuzubereiten, das ich tatsächlich auch essen werde.


Der "Das-gönn-ich-mir-Gedanke"

Den habe ich komplett aus meinem Leben geschmissen. Ich gönne mir nicht nichts, da ich es perfide finde, sich etwas erlauben bzw. verbieten zu müssen. Jeder ist für sein Essverhalten selbst verantwortlich, deshalb weiß ich, was ich esse und was ich besser lasse. Ich habe viel zu oft beobachtet, dass sich dann im Nachhinein ein schlechtes Gewissen einstellt und man es am liebsten rückgängig machen würde. Selbiges gilt für den Belohnungscharakter, den Süßigkeiten oft einnehmen. Entweder, ich habe Lust auf etwas und finde es in Ordnung - oder eben nicht. Sich selbst aber vor die quälende Frage zu stellen, ob man sich das nun erlauben darf oder nicht und lange darüber nachzugrübeln, halte ich für sinnlos. Befinde ich mich schon an diesem Punkt, sollte ich es besser sein lassen. :) Ich habe immer mal ein Stück Schokolade oder eine Tüte Chips zuhause, backe am Wochenende einen Kuchen oder gehe schön essen - aber alles in Maßen.


Essen an einem typischen Uni-/Schule-/Arbeitstag

Mittlerweile hat es sich bei mir eingestellt, dass ich im Grunde kein Frühstück zu mir nehme, da mir meist von zu frühem Essen schlecht wird, weil ich wiederum noch keinen Hunger habe. Muss ich aus dem Haus, bereite ich mir ein Müsli vor, das ich dann unterwegs esse. Das besteht aus einem halben, in kleine Würfel geschnittenen Apfel, 2 EL Sauerkirschen aus dem Glas und einer Handvoll aufgetauter Himbeeren aus dem Eisfach. Je nach Saison wechselt das Obst. Das mixe ich mit einem halben Becher fettarmen Joghurt und dem Müsli meiner Wahl. 


Für mich ist das die perfekte Lösung - ich esse frühstens zwischen 12 und 14 Uhr, bleibe satt bis 17, 18 Uhr und bereite dann ein Abendessen vor. Das sind für mich dann nur noch 2 Mahlzeiten pro Tag, aber bisher geht es mir damit prima. Ich bin weder im gefühlten Hungerstreik, noch fühle ich mich völlig überfressen. Selbstverständlich muss da jeder seinen eigenen Weg finden.

Um die aus meiner Sicht wichtigsten Punkte nochmals festzuhalten:

  • möglichst divers essen
  • nicht mehr zubereiten/zuschlagen, als man wirklich braucht
  • "wenn der kleine Hunger kommt": Obst!
  • keine Fertigprodukte für Mikrowelle/Backofen - lieber selbst kochen!
  • regelmäßige Essenszeiten einhalten, abends nicht zu spät essen
  • Süßes nicht meiden, aber auch nicht als Zwischenmahlzeit ansehen

Das ist natürlich nur ein kleiner Einblick in meine Ansichten, die sich auch immer mal verändern. Wie schon gesagt: Jeder muss seinen eigenen Weg finden, auf dem es sich am besten läuft.

An dieser Stelle interessiert mich natürlich, wie ihr das macht. Gibt es da auch eine Art Struktur, an der ihr euch orientiert? Welche langfristigen Ziele habt ihr vor Augen? Gesunde Ernährung? Diät? 




Und wie oben angekündigt, nun meine bisherigen Ergebnisse aus der Kombination Ernährung  und Sport... :)


Da ich mich selten gewogen habe und erst kürzlich das erste mal seit langem wieder auf der Waage stand, kann ich den Verlust nicht genau bestimmen. Es wird sich aber wahrscheinlich im 2-3 kg-Bereich bewegen. Für's Erste ist das ganz okay, dazu sei gesagt, dass ich eigentlich nicht viel abnehmen möchte. Mein Ziel ist es, mehr Muskeln aufzubauen.


Genau da geht es auch weiter. Durch das Kettlebell-Training bin ich schon jetzt spürbar stärker geworden. Wenn ich beispielsweise lange Treppen hochlaufe (ein Hoch auf die Bude im 5. Stock!) oder schwere Sachen durch die Gegend schleppe, halte ich im Vergleich zu vorher viel länger durch. Letztes Wochenende habe ich mit der 18 kg-Kettlebell meines Freunds trainiert, was gut funktioniert hat. Seitdem kommt mir meine 12er super leicht vor. Außerdem sind meine Oberarm-, Bein- und Bauchmuskeln gewachsen. Insgesamt fühle ich mich nach der relativ kurzen Zeit schon um einiges straffer. Was mich zur letzten Beobachtung führt, meiner Haut. Das klingt auch für mich fast utopisch, aber sie ist irgendwie viel weicher geworden.




Das sollte nun wie gesagt ein kleiner Exkurs in andere Themen sein. Wenn es euch interessiert, berichte ich gern weiterhin über Trainingsergebnisse, Veränderungen am Workout, Ernährungsumstellungen etc. 


Freu mich auf eure Ansichten, 



24.04.2012

Mal was Anderes!

Ihr Lieben! Long time, no talk. Bin zeitlich absolut ausgelastet dank der Bachelorarbeit, deren Bearbeitungsphase schon seit einigen Wochen läuft. Schade, dass das Bloggen damit so nachlässt. Leider hat sich auch vor geraumer Zeit mein Kamera-Akku-Aufladegerät ins Nirvana verabschiedet - will heißen, dass ich es nicht mehr finde und es deshalb auch an guten Bildern mangelt...

Nichtsdestotrotz - oder gerade deshalb - schreibe ich in diesem Beitrag einmal über Sport (da sind Bilder nicht so wichtig) da ich vor kurzem gebeten wurde, über meine Erfahrungen damit, die "daily routine" und alles andere, das da mit hinein fällt, zu berichten.

Wie für viele Menschen heutzutage waren Sport und Bewegung nicht schon immer meine wöchentlichen Begleiter, ich würde sogar fast sagen, dass ich bisher ein absoluter Sportmuffel gewesen bin. Der Schulsport machte mir nie Spaß und wenn ich an meine Jugend zurückdenke, gibt es da lediglich den tollen Aerobickurs, der mir tatsächlich Freude machte und mich stets motivieren konnte. Wohingegen ich es mit dem Thema gesunde Ernährung schon immer sehr genau nahm.

So richtig angefangen hat es dann vor einem Vierteljahr, als mein Freund es tatsächlich schaffte, mich nach meiner monatelangen, eiskalten Ich-blende-seine-Fitness-komplett-aus-Phase für das Thema zu interessieren. Ich würde nicht sagen, dass ich todunglücklich  mit meinem Körper war, aber das ständige Gefasel und mein nichts dazu beitragendes Nichtstun kamen sich einfach immer mehr in die Quere...

Kurzerhand kaufte er mir also eine 12 kg-schwere Kettlebell und zeigte mir, wie ich damit trainieren kann. Anhand vieler Youtube-Tutorials bemerkte ich auch schnell, wie vielseitig dieses Gerät ist.

Diese Kugeln mit Griff gibt es in den verschiedensten Gewichtsstufen und Materialien (Gusseisen, Vinyl, Kunststoff, etc.). Ich habe mich da mit der Auswahl an die Anweisung meines Freunds gehalten und eine aus Gusseisen bestellt, die, nach meiner jetzigen Erfahrung, auch besser in der Hand liegt. Der Preis liegt bei etwa 24 Euro (gibt's zum Beispiel hier).

Zum praktischen Part: Mit einer Kettlebell macht man die typischen Swings (mit beiden Händen die Kugel zwischen den Beinen aus der Hüfte nach vorne auf Brusthöhe stoßen), aber auch Squats (Kniebeugen mit Kettlebell vor der Brust), Snatches und weitere kuriose Übungen, deren Erklärung den Rahmen meines Posts sprengen würde. 

Besonders toll ist die Tatsache, dass man mit dieser einen Gerätschaft verschiedenste Muskelpartien trainieren kann. Allein mit den Swings kann man sich allmählich auf starke Arme-, Oberschenkel-, Po-, Bauch- und Armmuskeln freuen (vorausgesetzt, man hat den Muskelkater-Part schon hinter sich). Nebenbei macht man auch etwas Cardiotraining

Zur Usability: für meine vorigen Sporterfahrungen bin ich sehr schnell ins Kettlebelltraining hinein gekommen. Wichtig ist, die richtige Form einzuhalten und sich nicht gleich zu übernehmen. Ich benutze sie täglich für zwei verschiedene Übungen innerhalb meines Workouts, das ich nun seit gut zweieinhalb Monaten durchziehe. Und: ich sehe Resultate. :)


Die "daily routine"

1. Die tägliche Routine, ja täglich - das habe ich mir vorgenommen, beinhaltet meist ein Aufwärmen mit Hilfe eines der super Aerobic-Workouts auf Youtube. Lange habe ich nach dem perfekten Video gesucht, eines, das mich nicht komplett lahm legt, trotzdem gut aufwärmt,  nicht zu lange dauert, Spaß macht und nie langweilig wird. Mein Favorit dauert 12 Minuten und hat mich schon viele, viele Male aufs Workout vorbereitet.

2. Nach dem Warm-Up geht es direkt mit den Mattenübungen auf dem Boden weiter, von denen sich der Großteil bis hierher gehalten hat. Manche Übungen kicke ich auch raus, wenn ich merke, dass sie nichts mehr bringen oder steigere die Anzahl der Repetitions. Hier eine kleine Auflistung, über die Übungen, die immer mit dabei sind. Um nicht komplett auszuschweifen, belasse ich es hier mit dem Übungsnamen und der von mir aktuellen Anzahl an Reps. Am besten einfach bei Youtube suchen!

  • Rear Leg Raises, auch mit angewinkeltem Bein. 5-6 Sets à 20 Reps. Besonders lohnt sich die Mühe, wenn man ein Theraband zur Hand hat!
  • Kneeling Pushups, also Liegestütze im Knien.  5-6 Sets à 10 Reps.
  • Oblique Crunches, immer erst eine Seite und zusammen mit dem Bein der anderen Seite - nicht abwechselnd. 4 Sets à 30, 25, 20 und 15 Reps.
  • Bicycle  Crunches, 4 Sets à 10 Reps.
  • Bridges, 5 Sets à 25 Reps.
  • Wenn Gewichte zur Hand: Dumbbell Lunges, 2 Sets à 15 Reps mit 5-7 kg.

Anfangs habe ich die Mattenübungen noch mit Side Plank Lifts begonnen, davon gut 4-5 Sets à 30 Reps. Bestmöglicher, eintretender Effekt: Nicht mehr anstrengend genug... 

3. Zuguterletzt greife ich mir die Kettlebell und mache mit meiner 12 kg-Kugel momentan 3-4 Sets Swings à 25 Reps. Im Anschluss folgen die Squats, 2 Sets à 25 Reps. Dazwischen immer eine kleine Pause, also 20-30 Sekunden.

Danach bin ich erstmal ziemlich groggy, aber das Workout lohnt sich für mich total und dauert mittlerweile nur noch zwischen 45 und 60 Minuten. Man hat zwar auch so viel zu tun, doch die Stunde kann man sich in meinen Augen durchaus nehmen. Je nachdem, wie es die Zeit erlaubt, gehe ich 2-3 Mal pro Woche eine Dreiviertelstunde schwimmen. Von Joggen halte ich relativ wenig, versuche das, aber auch hin und wieder zu integrieren.

Ein gutes Tool, um seine Workouts, Erfahrungen, Erfolge etc. fest zu halten, ist Fitocracy: Ein Fitnessportal mit wachsender Community, auf dem man kinderleicht seine Übungen loggen kann. Zusätzlichen Ansporn bietet das automatische Hochleveln und der ständige Vergleich mit anderen Mitgliedern. Die Seite ist konzeptionell so ausgelegt, wie Facebook - also mit einer Profilseite, Gruppen und dem typischen Feed. Außerdem gibt es ein Forum. Ich kann die Seite nur empfehlen!

Einen kleinen Exkurs zum Thema Ernährung gibt es dann im nächsten, oder auch übernächsten Post. Ich glaube, das war erst einmal genug von meiner Seite!

Ich hoffe, dieser kleine Einblick ist mal etwas Anderes auf diesem Blog und motiviert vielleicht den ein oder anderen auch dazu, etwas mehr Sport, vor allem aber Krafttraining, zu machen. Ich bin für jede Art von Kritik, Feedback, Fragen etc. offen. Schreibt mir einfach!


Ansonsten die Frage zum Schluss: Welchen Sport treibt ihr? Und was davon regelmäßig?



26.03.2012

When the sun breaks through

Ist das schön, wenn schon früh morgens die ersten Sonnenstrahlen durchs Fenster reinfallen, das Rosa meiner Wände in einen Pastellton verwandeln und jede Glasperle, jeder reflektierende Gegenstand das  warme Licht zurückwirft und den Raum erhellt. Wieso kann es nicht auch im Winter sonnig sein? Na, jedenfalls habe ich das grandiose Wetter der letzten Tage so genossen - es gab das erste Eis, das zweite Mal Fraß vom Grill, schöne Lesestunden im Park und kleine Picknick-Ausflüge mit Frühstück...

Noch schöner ist das Ganze, wenn es auch draußen schon so warm ist, dass man die ersten dünnen Frühlingsklamotten austragen kann. Schönes Sommerliches habe ich vor einigen Tagen bei Primark gefunden: herrlich luftige Blusen, die ersten kurzen Hosen und vor allem so himmlisch leichte Schuhe, wie zum Beispiel...
...Segeltuchschuhe mit Blumenprint für 4 Euro und superdünne Stoffballerinas für 6 Euro, jeweils in verschiedenen Farben und Mustern. Was haltet ihr von den viel beschwatzten Primark-Preisen, vor allem in Bezug auf die Produktqualität?

Die Woche habe ich vor, mal wieder meine Nudelmaschine auszupacken und gefüllte Ravioli zu machen. Bilder und Rezept gibt es dann im nächsten Beitrag!

Grüßle

19.03.2012

Being creative

Vor einiger Zeit hat mich die Bastelwut überfallen und ich habe mir ein Fläschchen Kleber für Serviettentechnik gekauft, nachdem ich hier schon viele inspirierende Blogeinträge dazu gelesen hatte. Damals fand ich zuhause im Keller ein altes, hölzernes Schränkchen, das seine charmanten Tage schon hinter sich hatte. Und da mir für das neue Zimmer auch passende Möglichkeiten zur Schmuckaufbewahrung etcetera fehlten, kam der Fund gerade recht. Im Garten hab ich das Schränkchen erst mit Schmirgelpapier bearbeitet und dann weiß lackiert. Der Rest dauerte dann vielleicht noch 15 Minuten - Motiv ausschneiden, auf dem Gegenstand zurechtlegen und mit dem speziellen Kleber bepinseln. Nachdem die Chose getrocknet war, bin ich noch einmal mit einem Klarlack drüber gegangen, um es zu fixieren... et voilà:

In Anbetracht der geringen Kosten und des Zeitaufwands ist das Ergebnis wirklich toll und die Technik eine super Möglichkeit,  um alte Kisten, Etuis, Schachteln usw. aufzumöbeln oder auch Neugekauftes aufzupeppen, wie zum Beispiel Bilderrahmen oder Pinboards. 

Wer etwas komplett Neues schaffen möchte, bekommt in jedem gut sortierten Bastelladen auch Rohlinge aus Holz und anderen Materialien, die nur darauf warten, beklebt zu werden. So etwas habe ich zum Beispiel gestern gemacht: Bei Tedi fand ich zufällig Garderobentafeln aus Rohholz für gerade mal 1,25 Euro pro Stück. Zuhause angekommen wurde das Teil erst einmal weiß grundiert und nach dem Trocknen mit einer Serviette beklebt. 

Zum Schluss habe ich den Rand noch rosa lackiert. Jetzt wartet es nur noch auf's Aufhängen. :)

Bekommt ihr auch manchmal Bastelanfälle und kreiert etwas Schönes für Freunde oder das eigene Zimmer?

xoxo 

16.03.2012

Show me your eyes...

Mh... also so richtig zufrieden war ich ja mit meinen Augenbrauen noch nie. Sie sind vom Ton sehr viel heller als meine Haare, was sie nicht gerade ausdrucksstark macht. Das hat mich bislang auch gar nicht so sehr gestört, da sie durch den Pony auch nie wirklich auffielen. Doch beim letzten Douglas-Besuch mit meiner persönlichen Make-Up-Beraterin Ju fielen mir ein paar Produkte in die Hände, mit denen ich mich dann doch mal anfreunden wollte. 

Was für mich nach wie vor nie in Frage kommen würde, sind die Brauen zu rasieren und nachzumalen. Auch dauerhaftes Nachfärben finde ich etwas radikal - ideal wäre eine leichte Verdunklung mit einem puderartigen Make-Up oder einem flüssigen Stift zu erreichen. So, dass man einen Unterschied klar erkennt, aber es nicht penetrant auffällt.

(via)
Ju gab mir dann zuerst diesen flüssigen Augenbrauenstift von Artdeco zum Probieren. Die Fasern sind weich und gleiten wie von selbst über die Brauen. Selbst einer total Ungeübten wie mir fiel das "Pinseln" ganz einfach. Da ich aber nicht sicher war, ob ich ihn auch tatsächlich jeden Tag benutzen würde, war er mir als erste Option mit 10,80 Euro pro Stück aber etwas zu teuer.

Auf der Suche nach günstigeren Varianten blieb ich dann an erst einmal bei diesem "Eyebrow Stylist Set" von essence kleben. Mit 2,49 Euro nicht gerade erfolgsversprechend, aber den Versuch dennoch wert. Nach etwa einer Woche Rumprobierei muss ich sagen, dass sich die lachhafte "Investition" gelohnt hat.  



Es sind zwei Brauntöne dabei, von welchen der hellere Ton am besten passt. Mit dem kleinen beiliegenden Pinselchen funktioniert das Auftragen wie von allein. Ergebnis: Natürlich, hält und verwischt nicht und durchaus günstig. Nach Aufbrauch werde ich mir allerdings den oben erwähnten Flüssigstift leisten, da es noch schneller geht und ich die Brauen nun tatsächlich jeden Tag färbe. 


Hier mal ein Bild zur Veranschaulichung. :) Links die bemalte Braue, rechts ohne.

Benutzt ihr solche Produkte? Wenn ja, welche? Was haltet ihr von den verschiedenen Varianten?

Liebe Grüße und ein sonniges Wochenende!

08.03.2012

Frühlingsboten

Die Zeit rennt so arg, es ist kaum zu glauben. Zwar sind die Semesterferien schon bald wieder rum, wenigstens habe ich aber ordentlich an "Blogmaterial" gesammelt, das ich dann die kommenden Tage abarbeiten werde (wanna bet?)...

Wie der Titel dieses Eintrags schon verrät, habe ich mir diese Woche einige frühlingshafte Teilchen zugelegt, die förmlich nach Sommerbeginn schreien. Part 1 ist dieses bequeme, sportlich anmutende Bustier-Top von Gina Tricot, das es in verschiedenen Farben für günstige 9,95 € zu kaufen gibt. Dieses hier mit dem Blumenprint gibt es aber offensichtlich nicht im Online-Shop.

Mir reicht es gerade bis zur Taille, was sie beispielsweise mit einem schwarzen, eng anliegenden Kleid darunter schön betont. Die anderen Textilien dann im nächsten Post. :)

Der letzte Besuch bei meinen Eltern war zudem mal wieder Entrümpelung ihres und Aufwertung meines Heims... So fügen sich dieser hübsche, alte Milchkrug und das Essigkännchen mit ihren nostalgischen Formen perfekt in mein Zimmer ein.


Da es allerdings doch wenig Sinn macht, Getränke im Krug aufzubewahren, werde ich ihn eher als Vase benutzen. Bin gespannt, wie sich ein Strauß Tulpen darin macht. :)


Außerdem gibt es momentan bei TKMaxx wieder einmal wunderschöne Bilderrahmen. Einer davon ist dieses verschnörkelte Etwas für 6,99 €, das ich entdeckt hatte und schon an der Kasse stand. Er hat den exakt selben Rosaton wie meine Wände.


Und soeben endete die dieswöchige Folge der neuen Staffel von Germany's Next Topmodel, von der ich bisher nicht so sehr überzeugt bin... Irgendwie ist mir noch keine der Kandidatinnen in besonderem Maße aufgefallen. Guckt ihr es? Schon eine Favoritin gefunden?


Bisous x 

06.02.2012

Testbericht FIT me! Make-Up von Maybelline


Hi ihr Lieben! Zum wahrscheinlich ersten Mal muss ich mich mal auf diesem Blog auskotzen. Seit Jahren benutze ich dasselbe Make-Up, ob nun Foundation, Mascara, Lidschatten... Ich bin da eigentlich wenig erfinderisch und probiere selten etwas Neues aus, außer ich bin absolut nicht mehr zufrieden. Als Basis benutze ich schon sehr lange das Dream Matte Mousse von Maybelline, mit dem ich - bis auf auf wenige Ausnahmen - fast immer klar komme und da es preis-/leistungstechnisch für meine Bedürfnisse reicht. Letzte Woche sah ich dann im Fernsehen die Werbung für ein neues Produkt aus dem selben Hause, nämlich FIT me. Eigentlich kauf ich nicht querbeet alles ein, das mir unter die Augen kommt. Aber ich muss sagen, ich hatte richtig Lust, es auszuprobieren. In diesem Sinne: Good job an die Marketing-Pro's.

Laut Maybelline ist dieses Flüssig-Make-Up eine lichtdurchlässige Geltextur, die "perfekt mit jedem Hautton verschmilzt" - so steht es jedenfalls auf der Website. Auf jegliche andere Eigenschaften, Komponenten, Inhaltsstoffen etc. pp. gehe ich an dieser Stelle mal nicht ein, da ich selten von deren Wirkung überzeugt bin. Ich habe den hellsten der hierzulande erhältlichen neun Nuancen gewählt, nämlich 120, da ich eher zu den hellen Hauttypen gehöre und mir die restlichen acht schon extrem dunkel vorkamen. (Im Vergleich: In Amerika gibt es das Make-Up in doppelt so vielen Tönen, nämlich 18.) Mit 9,95 € pro Foundation vielleicht nicht das teuerste Produkt unter den günstigeren Marken, aber dennoch teurer als mein Mousse. Da ich kaum vorhabe, es weiterhin zu benutzen, kann ich leider über die Ergiebigkeit keine Aussage treffen. 

Zum Ergebnis: Ich finde es furchtbar. Ich habe ja so Einiges ausprobiert an Flüssig-Make-Ups, aber FIT me ist echt die Krönung. Ich habe es die ersten zwei Tage wie gewohnt mit den Fingern aufgetragen, später dann mit dem Pinsel - leider ohne großartigen Unterschied. Trotz gleichmäßigen Verteilens dauert es nicht lange, da verdunkelt sich der Ton auf der Haut und mein Gesicht ist total fleckigGerade an Stellen, die ich besonders abdecken möchte, sieht es im Endeffekt so aus, als hätte ich sie mit Absicht betonen wollen. Um's direkt zu sagen: es deckt bei mir nicht das Geringste ab. Vielleicht bräuchte ich einfach einen helleren Ton, aber wie oben schon erläutert, ist das bereits der hellste, den es in Deutschland zu kaufen gibt. 

Auch was die Dauerhaftigkeit angeht, kann ich nur meckern. Ich habe das Gefühl, schon nach kürzester Zeit (< 1 Stunde) nachschminken zu müssen. Obendrein scheine ich es nicht zu vertragen - vielleicht ist es auch einfach Einbildung oder das Wochenende war zu stressig - aber ich habe selten so eine schlechte Haut gehabt.

Laut vieler Youtube-Reviews und Blogposts kommt das Make-Up auch eher zweigeteilt an. Die einen schwärmen immens und preisen Effekte an, die bei mir bisher ausblieben. Der andere Teil ist so enttäuscht, wie ich. Insofern ist es - wie für Make-Up auch typisch - eine absolute Frage der Haut, ihrer Verträglichkeit und vielleicht auch der Nuance. Dennoch bin ich mir sicher auch mit einem helleren Farbton weniger langanhaltende Ergebnisse bekommen zu können.


Jemand unter euch, der es getestet hat und einen Erfolg vermelden kann? Liebe Grüße und einen schönen Montagabend, 

22.01.2012

Mein neues Baby

Letztes Wochenende in Köln hat es mich schon so angestrahlt - das Poster mit dieser unglaublich gut aussehenden Frau drauf (ob unechte Lippen oder nicht, ist mir an dieser Stelle mal egal), das da so verloren an einem leerstehenden Lokal in der Zülpicher Straße hing und nur auf mich zu warten schien. Ich gab ihm noch eine Woche Schonfrist und nachdem nun eine Woche später zahlreiche Regenschauer darauf niedergegangen waren und es dadurch leicht ablösbar wurde, hab ich's einfach mitgenommen. :)

Die Rede ist von diesem Cover von der sagenumwobenen und viel umwirbelten Lana Del Rey.

Ich liebe es - das Motiv, die Farben, die Fonts. Ich liebe diese Frau - dieser Schmollmund, die Haarfarbe und was sie trägt. Und ich liebe letztendlich auch das, weswegen sie momentan so gehyped wird - ob  im Radio, auf MTV oder meinem Laptop. Ihre melancholische Stimme, die Texte, die Nostalgie in ihren Videos und die stets Freiheit verheißende Amerikaflagge im Hintergrund, die Hoffnung, den Wunsch nach Ruhm und Perspektive in sich trägt.

Ich sympathisiere ganz klar mit ihr, auch wenn das anfänglich anders war. Irgendwie war nichts über sie im Umlauf, kein kleinstes Bisschen an Detail zu ihrer Person. Und ich finde sie auch jetzt noch ein wenig suspekt. Aber was ihre Musik betrifft, kann ich nur eines sagen: Ich freue mich auf's Album! Das Cover hängt jedenfalls ab sofort in meinen rosa vier Wänden - und wenn das Album nicht gefallen sollte, dann kommt das Bild einfach in den Keller. ;)

Was haltet ihr von Lana Del Rey? Hier mein bisheriger Favorit.




13.01.2012

Go Christina!


Hi ihr Lieben, mich interessiert mal wieder eure Meinung. :) Vor wenigen Tagen las ich einen Blogbeitrag auf dem Frauenportal Skinnyvscurvy.com, in dem es um ein Marie Claire-Interview mit Christina Aguilera ging, das in der aktuellen Februarausgabe erschienen ist. Darin ging es unter anderem auch um ihr Verhältnis mit ihrem Körper - in diesem Zusammenhang sagte Frau Aguilera:

© Marie Claire

“I have certain physical features that I favor over others. We all have our areas. (...) I don’t weigh myself — it’s all about how I feel in my clothes. What looks good on one person might not look good on another body type. (...)”

Ich habe bestimmte körperliche Eigenschaften, die ich anderen vorziehe. Wir haben da alle unsere Zonen. (...) Ich wiege mich nicht — es geht einfach darum, wie ich mich in meinen Klamotten fühle. Was der einen Person steht, muss an der anderen nicht auch gut aussehen. (...)”

Ich persönlich habe mich da ziemlich wiedererkannt und angesprochen gefühlt. Ich kenne sonst niemanden mit Normalgewicht in meinem Alter, der sich nur alle paar Monate mal auf die Waage stellt. Ich hatte zwar noch nie Probleme mit meinem Gewicht, bin aber der Meinung, dass sich erst mit der kontinuierlichen Beobachtung und Dokumentation des Gewichts eine Art Wahn einstellt. Man will weniger oder auch mehr, aber zumindest nicht so bleiben.

Irgendwann habe ich für mich also festgelegt, dass ich mich nur wiege, wenn es gesundheitlich wichtig ist oder beim Arztbesuch nachgehakt wird. Ansonsten gehe ich nach der Optikformel: Solange ich mit mir zufrieden bin, reicht das für  mich aus. Ebenso wenig berechne ich meinen BMI.

Wie seht ihr das? Wiegt ihr euch regelmäßig? Wenn ja, wie oft und aus welchem Grund? Reine Kontrolle oder findet ihr es dadurch leichter, das Gewicht beizubehalten?

Freue mich auf verschiedene Sichtweisen :)

Grüßle

11.01.2012

And he repents in thorns that sleeps in beds of roses

Salut zusammen :) Ich melde mich kurz aus meinem (eigentlich nur bedingt) stressigen Studentenleben, um euch ein frohes Neues zu wünschen. Ich hoffe, ihr hattet eine schöne Party oder ein nettes Zusammensein und seid gut ins neue Jahr gekommen. :) 

Lange hat der neue Post auf sich warten lassen, aber ich lüge nicht, wenn ich sage: es gab eine Menge zu tun... Vom Komplettumzug innerhalb eines Wochenendes, vom direkt darauf folgenden Semesterstart über zig To-Do-Lists, den alljährlichen Weihnachtsstress und die Zeit bei den Eltern über die Feiertage - die zurzeit kein Internet haben - da war das Bloggen dann tatsächlich unmöglich.

Mit meinem neuen Zimmer habe ich natürlich seit Mitte November zu tun gehabt, aber nun ist es im Grunde fertig - und wunderschön. Einfach ganz, wie ich es mir erträumt habe. :) Noch habe ich nicht viele Bilder geschossen, aber hier mal eines vorweg, bevor ihr das rosafarbene Mädchenparadies im Detail zu Gesicht bekommt.

Das Regal ist eines der Billyreihe von Ikea.


Den Monet habe ich vor dem Umzug für wenig Geld bei ebay gefunden.

Die Lampe ist ein typischer Dachbodenfund bei meinen Eltern. :)

Die herzförmige Box habe ich von meinem Freund zum letzten Geburtstag bekommen. Gibts im süß-liebevollen Krimskramslädchen "Tatora" in Köln. Mehr Infos hier.

Vase und Duftlämpchen sind aus diversen Dekoläden, wie Nanu Nana oder (neu entdeckt und nur zu empfehlen) Xenos.

Was meint ihr? Zu viel des Guten oder auch auf nostalgisch-romantischem Trip wie ich? :)


Liebe Grüße